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Veilchendienstag. 6:19Uhr. 5 Jungs, 2 Mädchen, 30qm. Ich kann nicht mehr. Mein bester Freund ist grad in meiner Küche und fickt. Auf meinem Bett – noch ein Pärchen. Ich werd einfach nicht hinsehen. Einer schläft inner Ecke. Und einer wartet mit der Kamera vor der Küchentür. Was war passiert?

Fünf Tage früher. Es fing an mit Weiberfastnacht. Irgendwo in Köln, habe ich mir zusammen mit Heidi, Vampiren, einer fetten Hummel und einem Blauhelmsoldaten die Kante gegeben. Irgendwann war ich dann auch zuhause und habe mir dort die Kante gegeben. Abends habe ich mir schließlich irgendwo in Ehrenfeld die Kante gegeben. Am Ende des Tages waren es eine halbe Flasche Sambuca, eine halbe Flasche Berentzen, eine halbe Flasche Vodka-O, vier Bier und etwa zwölf Pinnchen.

Nach unruhigem Schlaf ging es Freitag weiter. Nach verkaterten Einkäufen für Samstag ging es abends zur WG-Party. Die Wohnung war reiner Luxus und voller Studenten. Medizinstudenten. Unnötig zu sagen, dass ich früh zuhause war. Ruhen vor dem Sturm.

Am Samstag schlägt der FC die Bayern, während ich die letzten Vorbereitungen treffe. Alles ist bereit. Zur Sportschau kommen die ersten Gäste. Die fünf Jungs bleiben bis Dienstag. Es geht los mit Sangria. Zu den fünf kommen bis zwölf noch etwa zwanzig dazu. Ein rauschendes Fest.

Nach den Glückwünschen um Mitternacht muss ich mich kurz mit meiner Exfreundin streiten. Ich mal mir eine Träne ins Gesicht und wir feiern weiter. Dann passiert noch das Unglaubliche: Ein Mädchen, eine Massage. Danke dafür, du hast mein Trauma besiegt.

Um drei geht’s nach draußen. In dem Club werde ich auf der Tanzfläche zum – glücklichen – menschlichen Pinball. Irgendwann als es gerade langsam hell wird, liegen wir in meine Wohnung gequetscht in unseren “Betten“.

Sonntag schaffen wir es irgendwie die Wohnung in einen präsentierfähigen Zustand zu bringen. Meine Eltern kommen vorbei und gehen wieder. Dann kommt noch jemand, den ich auch wirklich sehen will. Leider geht auch sie viel zu schnell wieder. Wir bringen die Wohnung dann wieder in ihren versifften Zustand zurück, trinken, rauchen Shisha und ziehen uns bis spät DVDs rein.

Am Rosenmontag schlafen wir erstmal relativ lange. Dann brauchen wir noch zwei Stunden um uns Fertig zu machen. Zum Glück ist der Zug nicht weit. Proportional zu unserem Alkoholpegel steigt unsere Stimmung. Wir treffen einen Spartaner und rasten vollkommen aus. Am Neumarkt schieße ich Rosen, die keiner will.

Abends koche ich betrunken für die Jungs. Anschließend schlafen alle ein. Ich wache irgendwann auf dem Fußboden im Bad auf. Ich dreh die Musik auf und mache Terror bis alle wach sind. Wir machen uns fertig, aber ohne Verkleidung.

Ohne Verkleidung kommen wir nicht rein, wo wir rein wollten. Es ist Rosenmontag in Köln, also finden wir was anderes. Nach etwa fünf Minuten im Club macht der erste von uns rum. Ich tanze ein Mädchen an, aber meine Ex kommt dazu und ist sauer. Wir streiten uns wieder. Ich halte mich den restlichen Abend von Mädchen fern. Die anderen nicht.

Wir gehen, als die Lichter angehen. Die beiden Mädchen wollen weiterfeiern, also kommen sie mit zu mir. Das war passiert.
25.2.09 17:00
 


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